Die EnEV 2014 und ihre Bedeutung für die Innendämmung

Immer wieder kommt in Zusammenhang mit der Diskussion um die neue Energiesparverordnung auch die Frage auf, inwieweit Schimmelpilzsanierung, die zumeist mit Innendämmung einher geht hilft, diese Verordnung zu erfüllen. Kleinflächige Flächen der Innendämmung zur Vermeidung von Schimmelpilz sind von den hohen Anforderungen der EnEV an den U-Wert von Außenwänden ausgenommen.


Superwand DS® – Dämmplatten mit Dämmkeil


Detail Schimmelsanierung

Die EnEV definiert für Bauteile (z.B. Außenwände, Fenster) bestimmte U-Werte, die für Neubauten und Sanierung eingehalten werden müssen. Je geringer ein U-Wert, desto besser ist die Dämmung. Wenn diese Anforderungen z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden erfüllt werden müssen, sind dafür oft aufwändige Konstruktionen im Bereich der Innendämmung erforderlich.

Die EnEV 2009 und 2014 erlauben höhere U-Werte für sogenannte „kleinflächige Reparaturen“. Höhere Werte sind anwendbar, wenn nicht mehr als 10% der Umfassungsfläche der Außenwände betroffen sind. Unter diesen Aspekt fällt zumeist die Schimmelpilzsanierung, die ja fast immer lokal und begrenzt in einem oder zwei Räumen angewandt wird. Innendämmungen zur Vermeidung von Schimmelpilz werden in der Regel nur an kritischen Stellen der Wärmebrücken (z.B. Fensterlaibungen, Außenwandecken, Heizkörpernischen) angebracht. Selbst wenn eine etwas größere Außenwandfläche, vor der ein Schrank steht, gedämmt werden sollte, werden selten die 10% der Außenwandfläche erreicht.

Anders verhält es sich mit dem spürbaren Nutzen dieser Maßnahmen. Innendämmung erhöht die Oberflächentemperatur der Wand und sorgt dadurch neben einer zukünftigen Schimmelvermeidung auch für ein verbessertes Behaglichkeitsgefühl in den betroffenen Innenräumen, da die Wand sich nicht mehr „kalt“ anfühlt. Zusätzlich werden auch Heizkosten eingespart. Zu beachten ist dabei: je besser die Dämmfähigkeit des eingesetzten Werkstoffes, desto geringer ist die Dämmstoffdicke, die ich wählen muss und desto unkomplizierter sind die baulichen Maßnahmen, die ergriffen werden müssen.

Ein Beispiel dafür ist die Superwand DS® von Korff. Ungedämmte Altbauwände haben oft einen U-Wert den Wert um die 1,2. Wird eine 20 mm Korff-Platte mit einem gemessenen Lambda-Wert von 0,025 (WLS) angebracht, dann verringert sich der U-Wert immerhin je nach Wandaufbau auf ca. 0,61, was schon eine erhebliche Verbesserung der Dämmwirkung ohne große bauliche Veränderungen darstellt.

Das Schweizer Unternehmen Korff hat das System Superwand DS® mit dem dazugehörigen Universal Dämmkeil entwickelt, das seit über 25 Jahren in der Schweiz und seit über 10 Jahren in Deutschland erfolgreich eingesetzt wird. Die Superwand DS® erzeugt durch eine integrierte Aluminiumfolie eine völlig dichte Dampfsperre, wodurch es hinter der Dämmung zu keiner weiteren Schimmelbildung mehr kommen kann. Der Dämmkeil löst die speziellen Probleme im Bereich der natürlichen Schwachstellen da, wo z.B. Außen- und Innenwände zusammen treffen. Der Vorteil ist, dass keine zusätzliche Kante an der Wandoberfläche entsteht, die das Erscheinungsbild der Wände beeinträchtigt.

Die hohe Wärmedämmung der Platte führt gleichzeitig zu einer fühlbaren Heizkostenersparnis und zu einer Verbesserung des Raumbehaglichkeitsgefühls. Dies wurde in einem Versuch des Fraunhofer Instituts IBP nachgewiesen. In einem Modellversuch einer Altbauwohnung mit schlechter Dämmung, wie sie noch oft anzutreffen ist, wurde der Einsatz einer 10 und einer 20 mm dicken Dämmung berechnet.

Die Ergebnisse zeigen, dass der jährliche Heizenergiebedarf je nach gewählter Variante um bis zu 45% gesenkt werden konnte. Gleichzeitig verrät die Auswertung, dass die gemessene Erhöhung der Oberflächentemperatur der Innenwände einen positiven Einfluss auf das Raumbehaglichkeitsgefühl der Bewohner hat.
Zusammenfassend bietet die Superwand DS® in Kombination mit dem Universal Dämmkeil eine gute Möglichkeit, eine sichere und kostengünstige Schimmelsanierung durchzuführen und gleichzeitig die Dämmung und das Behaglichkeitsgefühl eines Raumes zu verbessern.

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KORFF AG Niedermattstrasse 35
CH-4538 Oberbipp
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Fax +41 (0) 32 636 23 09
www.korff.ch
urs.erb@korff.ch

Profil der Firma KORFF AG
KORFF ist ein mittelständisches Unternehmen, gegründet 1984 mit Sitz in Oberbipp in der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung von Aluminiumfolien, Schimmelbekämpfungssystemen sowie Schallschutzplatten und technischen Isolierungen.

Helmut Koenig

Königskonzept legt seine Schwerpunkte auf Vertrieb, Marketing und Organisation. Im Vertrieb entwickeln wir Vertriebskonzepte, indem ein System aufgebaut wird, das konzentriert und kontinuierlich an einem Markt arbeitet. Ziel ist es dabei in den meisten Fällen, Kontakte zu generieren und in Aufträge umzusetzen. Hier profitiert Königskonzept von der Kreativität und der über 30-jährigen Erfahrung von Helmut König aus Vertrieb und Marketing. Im Bereich Organisation zerschlagen wir zusammen mit Mitarbeitern eines Unternehmens gordische Knoten, und zwar solche Knoten, die Arbeitsabläufe am reibungslosen Funktionieren hindern. Dies bringt in Unternehmen eine erhebliche Zeitersparnis mit sich und steigert Motivation und Kompetenz der Mitarbeiter. Die Erfahrung hierzu kommt aus der Implementierung von Organisationsprojekten und aus der Erfahrung mit Strategien, die auf die Selbstheilungskraft von Unternehmen setzen. Mittlerweile kombinieren sich diese beiden Schwerpunkte - und das entwickelt sich zu einem dritten Bereich, dem Königskonzept: Es ist heute oft so, dass viele Unternehmen gern neue Vertriebskonzepte durchführen möchten, im Betrieb aber dafür keine Zeit vorhanden ist. In diesen Fällen findet Königskonzept mit organisatorischen Mitteln zusammen mit den Mitarbeitern Zeit im Unternehmen - und diese Zeit wird dann ausnahmsweise mal nicht in Rationalisierung gesteckt, sondern in neue Vertriebskonzepte. Dabei macht Königskonzept nichts anderes als das, was auch im eigenen Unternehmen erfolgreich geschieht!

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