Oh ein Loch

Schwer zugängige Hohlräume lassen sich durch Einblastechnik energetisch sanieren.

Neu gegründeter Fachverband Einblasdämmung will Einblassysteme öffentlich bekannter machen.
Erst, wenn man herausgefunden hat, wohin das Geld verschwindet, kann man etwas dagegen tun. Manchem Bauherrn ergeht es so, wenn er in einem schwer zugängigen Teil seines Hauses auf einen Hohlraum stößt, der unzureichend oder gar nicht gedämmt ist. Da sieht man vor seinem geistigen Auge die 100 Euro Scheine in Form von Heizkostenabrechnungen im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgehen.

Solche Hohlräume sind mit normalen Dämmplatten schwer zu isolieren, weil sie die Eigenschaft haben, sehr ungleichmäßig in Oberfläche und Abmessung zu sein. Helfen können da sogenannte Einblassysteme, bei denen Dämmstoff in loser Form in die Hohlräume eingebracht wird. Es stehen verschiedene Materialien zur Verfügung und die Arbeit wird von spezialisierten Handwerksunternehmen durchgeführt. So etwas geht schnell und kostengünstig und oft von außerhalb des Gebäudes, d.h. mit vergleichsweise wenig Schmutz und Lärm.

Einblasdämmung ist in Deutschland noch relativ wenig verbreitet. Man kennt die sogenannte Kerndämmung vor allem aus dem zweischaligen Mauerwerk in Mittel- und Norddeutschland, wo nachträglich eine Dämmung zwischen Klinker und Hintermauerwerk eingebracht wird. Aber auch in anderen Gegenden Deutschlands gibt es viele komplexe Schwachstellen in Gebäuden, die energetisch gestopft werden können. Hohlräume können bei Drempeln, Versorgungsschächten, Kaltdächern, Gewölben oder vorgehängten Fassaden bestehen, um nur einige Anwendungen zu nennen. Um das Wissen zu diesen Anwendungen voranzutreiben, hat sich der Fachverband Einblasdämmung FVED.net im letzten Jahr gegründet. In ihm haben sich Industrien und Verarbeiter der unterschiedlichsten Gewerke zusammengeschlossen, die alle in diesem Bereich aktiv sind.

Lt. FVED stellt die Einblasdämmung eine Schlüsseltechnologie in der energetischen Altbausanierung dar. Sie ist bauphysikalisch wirkungsvoll, kostengünstig aber in vielen Fachkreisen, Medien und der Politik relativ wenig bekannt. Dabei wird das Vorhandensein von Hohlräumen im Gebäudebestand und dessen Bedeutung für die energetische Altbausanierung häufig unterschätzt. Laut einer statistischen Datenerhebung sind mehr als 1 Mrd. m² aller thermischen Abschlüsse in Deutschland hohlschichtig und nur durch Einblasverfahren perfekt und preiswert zu erschließen.

Auf dem Markt gibt es viele individuelle Akteure. Der Verband will als Stimme derjenigen Unternehmen und Personen fungieren, die die Einblasdämmung voranbringen wollen. Er hat das Ziel, Einblassysteme öffentlich bekannt zu machen. Außerdem sollen Qualitätsstandards und -siegel entwickelt werden, die für alle Einblasverfahren und -produkte gelten. Ist das Loch erstmal geschlossen, können die Hunderter für sinnvollere Zwecke eingesetzt werden.

Profil FVED: Der Fachverband Einblasdämmung hat das Ziel, Einblassysteme öffentlich bekannt zu machen. Außerdem sollen Qualitätsstandards und -siegel entwickelt werden, die für alle Einblasverfahren und -produkte gelten.

Fachverband Einblasdämmung FVED – Geschäftsführer Arnold Drewer
Mönchebrede 16 – 33102 Paderborn – Tel.: 0 52 51 / 1 47 85 57 – Fax: 0 52 51 / 7 09 95 16
Homepage: http://www.fved.net/ Email: a.drewer@fved.net
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Der Artikel wurde verfasst von Helmut König koenig@koenigskonzept.de

Helmut Koenig

Königskonzept legt seine Schwerpunkte auf Vertrieb, Marketing und Organisation. Im Vertrieb entwickeln wir Vertriebskonzepte, indem ein System aufgebaut wird, das konzentriert und kontinuierlich an einem Markt arbeitet. Ziel ist es dabei in den meisten Fällen, Kontakte zu generieren und in Aufträge umzusetzen. Hier profitiert Königskonzept von der Kreativität und der über 30-jährigen Erfahrung von Helmut König aus Vertrieb und Marketing. Im Bereich Organisation zerschlagen wir zusammen mit Mitarbeitern eines Unternehmens gordische Knoten, und zwar solche Knoten, die Arbeitsabläufe am reibungslosen Funktionieren hindern. Dies bringt in Unternehmen eine erhebliche Zeitersparnis mit sich und steigert Motivation und Kompetenz der Mitarbeiter. Die Erfahrung hierzu kommt aus der Implementierung von Organisationsprojekten und aus der Erfahrung mit Strategien, die auf die Selbstheilungskraft von Unternehmen setzen. Mittlerweile kombinieren sich diese beiden Schwerpunkte - und das entwickelt sich zu einem dritten Bereich, dem Königskonzept: Es ist heute oft so, dass viele Unternehmen gern neue Vertriebskonzepte durchführen möchten, im Betrieb aber dafür keine Zeit vorhanden ist. In diesen Fällen findet Königskonzept mit organisatorischen Mitteln zusammen mit den Mitarbeitern Zeit im Unternehmen - und diese Zeit wird dann ausnahmsweise mal nicht in Rationalisierung gesteckt, sondern in neue Vertriebskonzepte. Dabei macht Königskonzept nichts anderes als das, was auch im eigenen Unternehmen erfolgreich geschieht!

2 thoughts on “Oh ein Loch

  • 17. Januar 2017 at 14:11
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    Energetisches Sanieren ist auch bei der Altbausanierung wichtig.. ist hier bei uns in Wien grad ein großes Thema da hier sehr viele alte Gebäude in Stand gesetzt werden.. ich wohne selber in einem schönen Wiener Altbau und bei uns im Haus wird von Koenig Heinrich die gesammte Baussubstanz erneuert und erhalten.

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    • 18. Januar 2017 at 7:41
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      Wenn ein König dran ist, muss es gut werden 🙂

      Schönen Gruß Helmut König

      P.S.: Wir haben mit dem Portal energieberater-weiterbildung.info ein Portal geschaffen, indem wir Fachwissen rund um das Thema Energieeffizienz sammeln.

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