Auch eine Wandfarbe kann vegan sein

Mit pflanzlichem Vollton-Bindemittel

Damit moderne Wandfarben die nötige Haftfähigkeit erhalten, werden als Bindemittel meist Kunstharze wie Polyvinylacetat (PVA) oder Acrylate verwendet. In früheren Zeiten wussten sich die Menschen anders zu helfen: Die alten Ägypter nutzten Kaseinfarben, um ihre Häuser zu streichen. Natürliches Milcheiweiß (Kasein) fungiert dort als Leim. Auch die Wandmalereien in der Sixtinischen Kapelle verdanken ihre Beständigkeit diesen traditionellen Rezepturen.
Naturfarben-Hersteller der ersten Stunde haben solche Kaseinfarben schon lange für sich entdeckt. „Im Gegensatz zu anderen Bindemitteln beeinträchtigt Kasein nicht die farbliche Brillanz der Pigmente“, erläutert „Kreidezeit“-Geschäftsführerin Lea Hangkofer. Der niedersächsische Naturfarben-Hersteller hat jetzt sogar eine vegane Kaseinfarbe im Repertoire, die auf pflanzlichem Eiweiß basiert.
Statt aus Milch oder Quark wird das Bindemittel aus Soja, Erbsen und Lupinen gewonnen – ein Verfahren, das es erst seit wenigen Jahrzehnten gibt. Das Pflanzenkasein wird durch die Zugabe von Soda aufgeschlossen und erst so zu einem Eiweißleim, dem eigentlichen Bindemittel. Marmormehle aus Italien verleihen der Farbe ihren harmonischen Weißton. Durch die Zugabe von Erd- und Mineralpigmenten lassen sich unzählige Farbnuancen hervorzaubern. „Gerade Kaseinfarben bringen den samtmatten Farbcharakter von Erdpigmenten besonders schön zur Geltung“, findet Lea Hangkofer.
Eine ideale Alternative zur Herstellung veganer, volltöniger Wand- und Deckenfarben ist das Vollton-Bindemittel. Das diffusionsoffene Bindemittel mit Pflanzenkasein kann im Innenbereich auf allen trag- und saugfähigen Untergründen aufgetragen werden. Angereichert mit Pigmenten können Vollton-Wandfarben nach den eigenen Vorstellungen gemischt werden.
Auch auf die Luft im Raum wirken Kaseinfarben wohltuend. Denn im Gegensatz zu kunstharzgebundenen Produkten sind diese Farben antistatisch. Sie ziehen also keinen Staub an und sehen dadurch lange wie neu aus. Zudem ist die Farbe sehr geruchsarm. Sie riecht so dezent, dass man sogar am selben Tag in einem frisch gestrichenen Schlafzimmer bedenkenlos schlafen kann. Für Bad und Keller empfehlen sich dagegen eher Sumpfkalkfarben, die zwar ebenfalls antistatisch sind, aber Feuchtigkeit aus der Luft besser aufnehmen können.
Die Verarbeitung des veganen Wandfarben-Systems ist einfach. Zunächst wird eine vegane Grundierung aufgebracht. Die Pflanzenkasein-Farben selbst werden dann direkt vor dem Auftrag mit Wasser angerührt. Auch das ist ein ökologisches Plus. Denn das leichte und kompakte Farbpulver reduziert die Transportkosten und spart Plastikverpackungen. Zudem kann es auch ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen länger gelagert werden. Der Auftrag erfolgt dann konsequenterweise per veganem Pinsel – ohne Tierhaare. Weitere Informationen unter www.kreidezeit.de.

Kreidezeit Naturfarben GmbH
Kassemühle 3
31195 Lamspringe
Tel. +49 (0)5060 6080 650
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