Schuldensanierung anstatt Kredit: Konsumentenabzocke im Internet geht ungebremst weiter

Suchen Interessenten im Internet nach einem Konsumkredit, erfolgt dies meistens via Google-Suchschlitz. Dabei lauern Gefahren, die für Verbraucher teuer werden können: Unternehmen werben mit bezahlten Positionen – über den ersten organischen Ergebnissen der Suchmaschinen für ihre Dienstleistungen sowie Angebote. Einige dieser bezahlten Suchresultate sind allerdings undurchsichtig und nicht seriös. Verbraucher können hier durch Unaufmerksamkeit in die Abzockfalle geraten.

Über bezahlte Werbung zu dubiosen Angeboten

Das Problem ist schon länger bekannt, auch Medien berichteten bereits (z. B. der SRF Kassensturz). Jedoch stand die bezahlte Werbung dabei nicht im Vordergrund. Aktuell geht die Abzocke mit vermeintlichen Schuldensanierungen in der Schweiz ungebremst weiter. Bei Suchanfragen wie z.B. «Schnellkredit», «Kredit Vergleich» oder «Kreditantrag» erscheinen nach wie vor Angebote von Unternehmen über den regulären Suchergebnissen, vor denen auf der offiziellen FINMA Warnliste offiziell gewarnt wird.

Das Ergebnis: Die Kreditinteressenten stossen auf unseriöse Unternehmen mit überzogenen Schuldensanierungsgebühren. Erst aus dem Kleingedruckten der Angebote ist ersichtlich, dass hier keine Kredite und keine Kreditvermittlung, sondern Schuldensanierungen angeboten werden. Der Sitz dieser dubiosen Unternehmen liegt vorwiegend in England oder Deutschland.

In einem Beispielsfall sollte eine Verbraucherin für eine vermeintliche Kreditanfrage über 13,000 CHF eine Bearbeitungsgebühr von 1,100 CHF bezahlen (Quelle: Beobachter.ch).

Auch andere Branchen sind betroffen

Offensichtlich sind noch weitere Branchen von dieser Problematik betroffen. So gab es erst Ende Juni 2017 eine böse Überraschung für eine WG-Bewohnerin aus Bern. Die hatte eine 15-minütige Reparatur an einem WC-Spülkasten durchführen lassen und musste dafür 570.- CHF bezahlen.  Hintergrund: Die betroffene Bewohnerin der WG suchte auf Google mit dem Suchbegriff „Sanitär Bern“ nach einem geeigneten Handwerker. Das oberste Suchergebnis verwies jedoch auf einen Handwerker aus St. Gallen. Somit war die rund 200 Kilometer lange Anfahrt der mit Abstand kostenintensivste Posten auf der Handwerkerrechnung.

Vorfälle sind legal – Verbraucher sollten sich trotzdem schützen

Die geschilderten Beispiele sind legal. Allerdings sollten Verbraucher, die im Internet nach Krediten, Dienstleistungen oder Produkten suchen, immer das Impressum sowie das Kleingedruckte der angeklickten Webseiten genau anschauen. So kann sich der Verbraucher vorab darüber informieren, mit welchem Angebot er es zu tun hat und welche konkrete Kosten auf ihn zukommen.

Diese Informationen wurden vom Schweizer Startup PR Fina Kredit Vergleich zur Verfügung gestellt.

Kontakt:

PR Fina Kreditvergleich
Schwendistrasse 1
CH-9411 Schachen bei Reute/AR
Schweiz

info @ kreditvergleich.ch

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